








Sonntagsgrün Surftipps:
www.gutshausrothen.de
www.argum.de
Offene Gärten in MV
Holzatelier Igor Korshun
Staudengärtnerei Sylvia Göbel
Pflanzenexoten Andreas Gebhard
www.schulzenhof.de
Die aktuellen Reiseangebote können Sie sich hier als PDF herunterladen (667 kB)
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Aktuelles aus der Saison 2010
16.09.2010 Auf Karl Försters Spuren in Potsdam
Letzte Gartenreise 2010 von Sonntagsgrün war dem berühmten Staudenzüchter gewidmet
In Farben schwelgen – das war das Motto der letzten Gartenreise von Sonntagsgrün in diesem Jahr. Mit der Bahn machte sich eine neunköpfige Reisegruppe auf den Weg nach Potsdam. Dort verstärkt um zwei Gartenfrauen aus Gera und eine aus Berlin wollten wir „den Spuren des Staudenzüchters Karl Förster“ folgen.
Unsere erste Station war die Freundschaftsinsel unweit des Bahnhofs. Hier empfing uns Jörg Näthe, der seit 1981 Inselgärtner ist und gleichzeitig dem Verein der Freunde der Freundschaftsinsel e.V. vorsteht. In einer sehr informativen Führung ging er auf die bauliche Entwicklung ein und machte zugleich auf pflanzliche Besonderheiten aufmerksam.
1937 wurde der Schau- und Sichtungsgarten auf Anregung Karl Foersters angelegt. Im zweiten Weltkrieg völlig zerstört, erlebte der Garten mehrere Überplanungen, beispielsweise zu den Weltfestspielen 1973, als der Ausstellungspavillon, Inselcafeteria, Freilichtbühne, Hafen und ein Spielplatz entstanden. Anlässlich der Bundesgartenschau in Potsdam 2001 wurde der Garten erneut überarbeitet. Unter Beteiligung von etwa 40 Lieferanten konnten von den 362 bisher nachgewiesenen Pflanzenzüchtungen Karl Foersters 204 Sorten gesammelt und ausgepflanzt werden. Da alle Züchtungen gut ausgeschildert sind, konnten wir manche Anregung für den eigenen Garten daheim notieren.
Durch den Privatgarten von Karl Foerster führte uns am Nachmittag Marianne Krätschmann. Die „Baumschulistin“, wie sie sich selber bezeichnet, fand viele Worte für die Bäume und Sträucher, die das Anwesen in Potsdam-Bornim rahmen. Den Senkgarten erlebten wir bei schönstem Sonnenschein. Und zu einer interessanten Jahreszeit. Denn die Gräser, „das Haar von Mutter Erde“, wie sie Karl Foerster bezeichnete, fangen in diesen Wochen auf bezauberndste Weise die Strahlen der tiefer stehenden Sonne ein. Im Stauden- aber auch im Steingarten zückten wir wiederholt unsere Stifte, um Interessantes zu notieren.
Nebenan in der Gärtnerei Foerster Stauden konnte dann die eine oder andere Anregung gleich in einem Kauf umgesetzt werden. Der Betrieb feiert in diesem Jahr sein hundertjähriges Bestehen und die Auswahl ist riesengroß. Rund 2400 Arten und Sorten werden auf dem einstigen Kartoffelfeld kultiviert – so viele wie noch nie seit der Gründung.
Um viele Informationen und manche Erkenntnis reicher traten wir zum Abend unsere Heimreise an. Einige Mitreisende fragten, wohin es denn im nächsten Jahr mit Sonntagsgrün gehe. Das steht noch nicht fest. Doch Anregungen gibt es zuhauf. In den nächsten Wochen werde ich an dem Reiseprogramm für 2011 „basteln“. Lassen Sie sich überraschen! Demnächst auf dieser Internetseite.
    
    
    
    
2. August 2010 Ein Brieflein mit der Post
Wie Kerstin Strietz die Wendland-Reise erlebt hat
Das Schöne an Reisen sind manchmal die Tage danach. Da erzählt man den Freunden, wo man gewesen ist, was man erlebt hat und schwelgt in Erinnerungen. Da ruft jemand von den Mitreisenden an und freut sich noch mal darüber, dass man so eine gute Zeit miteinander hatte. Oder man bekommt ein Brieflein mit der Post. In dem stehen ein paar Dankeszeilen zu dem gemeinsamen Tag und manchmal liegt auch noch eine CD dabei. Auf der sind all die Momente gebannt, an denen sich der andere Mitreisende gefreut hat, die ihn besonders beeindruckt haben.
Ein solches Brieflein habe ich dieser Tage von Kerstin Strietz in Krembz bekommen. Die leidenschaftliche Gärtnerin war schon bei der ersten Tour im Mai dabei. Die zwei Tage ins Wendland waren ihr Auftakt in den diesjährigen Sommerurlaub. Ein gelungener, wie sie am Ende der Reise versicherte. Und damit die Fotos, die dem Brieflein beilagen, nicht nur das Archiv vervollständigen, gibt es an dieser Stelle einen kleinen Eindruck davon, wie Kerstin Strietz aus Krembz die Wendland-Reise gesehen und erlebt hat.
    
    
    
    
    
  
30. Juli 2010 Beeindruckende Begegnungen
Bei der Fahrt ins Wendland erlebten wir „grüne Kreativität“
Gleich die erste Station auf unserer Gartenreise ins Wendland führte es uns deutlich vor Augen: Der beste Weg zur Gesundheit, ist in den Garten zu gehen. Annemarie Müller-Brese, die wir in ihrem Garten in Dahlenburg besuchten, ist eine quicklebendige Frau. Dabei wohnt sie schon seit 55 Jahren mit ihrem Mann Karlheinz auf dem Grundstück in der Ellringer Straße. Sämtliche Gartenarbeit erledigt die über 80jährige immer noch alleine. Gesellschaft leisten ihr dabei manchmal die Hühner Olli, Molli und Marelchen, die in den Beeten frei scharen dürfen und sogar Hausrecht haben. Ausführlich führte uns Frau Müller-Brese über das Gartengelände und präsentierte uns ihre Lieblinge – Rosen und Clematis. Außerdem hängt ihr Herz an den Wildpflanzen. 120 verschiedene Sorten hat sie in ihren verwunschenen Garten integriert. Ein gelungener Auftakt für unsere zweitägige Tour.
In Bergen führte uns Gerhild Schoebel, die Seniorchefin, durch die Duft- und Wandelgärtnerei. Diese bietet eine überraschend große Auswahl duftender Pflanzenarten an, darunter allein 90 Sorten Duftpelargonien. In Bergen stößt man deutschlandweit auf die größte Vielfalt an Wildalpenveilchen, auch Freilandfarne gibt es in großer Auswahl. Die Besinnung auf die Tradition des Gärtnerhandwerks und des Familienbetriebs, davon konnten wir uns vor Ort überzeugen, hat aus der Gärtnerei etwas Besonderes werden lassen. Durch internationale Pflanzeneinkäufe kann die Gärtnerei Schoebel auch immer Aktuelles und Neuheiten präsentieren.
Dritte Station unseres ersten Reisetages war der Garten von Birgit Ellenfeld in Nienwalde bei Gartow. Hier sahen wir nicht nur einen wunderschönen Garten, labten uns nicht nur bei einem leckeren, selbst zubereiteten und mit Gartenblüten geschmückten Abendessen sondern stimmten uns auch auf den Kurs am nächsten Vormittag ein, an dem ein jeder ein Pflanzgefäß originell bepflanzen wollte. Und so war es auch. Unter Anleitung von Birgit Ellenfeld, die als Grünzauberin floristisch arbeitet, bepflanzte jede Reiseteilnehmerin ein Gefäß, das als Erinnerung ins Reisegepäck kam.
Danach machten wir uns auf den Weg nach Künsche, wo wir den barocken Garten von Eva Kohlrusch besuchten. Die Journalistin und Buchautorin bewirtete uns und führte anschließend mit Ausdauer durch ihren Garten. Der hat durch den Winter sehr gelitten. Insgesamt 324 Rosen sind durch die Schneemassen vernichtet und in den letzten Wochen ersetzt worden. Beeindruckt hat uns Reiseteilnehmerinnen, mit welchem Engagement Eva Kohlrusch ihren Garten weiter plant und gestaltet. Für uns alle eine beeindruckende Begegnung.
Beeindruckt hat uns auch der Garten den Ehepaares Sander in Gartow. Denn hier stehen die Bäume Kopf, wachsen Ananas im Garten und hat sich der Wintergarten in einen grünen Dschungel verwandelt. Gern kamen wir der Bitte der Gärtner nach und trugen uns in ihr Gästebuch ein.
Kommt die Reisegruppe miteinander gut aus? Mag man sich? Das ist im Vorhinein einer Reise immer wieder die Frage. Bei unserer Wendland-Reise stimmte auch das. Deshalb an dieser Stelle ein Dank an Traute, Ingrid, Karin, Gabi und Kerstin.
    
    
    
    
    
    
    
15. Juli 2010 Sie pflegt die Blumen, er den Rest?
Bei unserer Gartenreise fragten wir nach
Mit zwei gärtnernden Paaren war ich zu vier gärtnernden Paaren unterwegs.
Das Ehepaar Wilcken führte – wie immer – begeisternd durch seinen botanischen Garten in Bakendorf im Landkreis Ludwigslust. Die Ostfriesen, die vor Jahren in den Osten Deutschlands gekommen sind, haben ein sehr individuelles Gartenrefugium geschaffen, in den Unmengen an botanischen Besonderheiten zu entdecken sind.
Ganz anders dagegen der Garten von Maren und Herbert Riege in Woitendorf. Das Paar versorgte nicht nur uns mit einem köstlichen Mittag, sondern führte uns auch einen piccobello gepflegten Garten vor. Alles Obst und Gemüse daraus wird verarbeitet und für die eigene Versorgung genutzt – eine Tatsache, die dem Gärtnerpaar auch Disziplin abverlangt. Für das Ehepaar verbindet sich mit den eigenen Gartenprodukten aber eine Lebensqualität, ja in gewisser Weise auch ein Luxus, den sie nicht mehr missen möchten.
Wieder ein ganz anderes Gärtnerpaar erlebten wir in Stove. Pia und Olaf Hoppe haben um ihr altes Bauernhaus einen Rosengarten angelegt. Rosen spielen für den Holzschneider eine besondere Rolle. Ein Besuch der eigenen Galerie und Informationen zum technischen Vorgang des Holzschneidens führten das eindrücklich vor Augen.
Mit einem Abendessen in Drispeth und noch einmal einem gärtnernden Paar ganz anderer Art endete der Reisetag. Auch hier fragten die Reisenden interessiert nach: Sie pflegen die Blumen, ihr Mann den Rest?
    
    
    

27.6.2010: Rosendüfte, viele Fragen und ein gelungener Reisetag
Am 26. Juni besuchte eine sonntagsgrüne Reisegruppe drei Rosen-Gärtnerinnen
Die Vorraussetzungen für unsere romantische Rosenreise am 26. Juni konnten nicht besser sein: Schönstes Sommerwetter, Rosen auf ihrem Höhepunkt und drei Gärtnerinnen, die seit Jahren mit Rosen ihre Erfahrungen gemacht haben.
Zum Auftakt statteten wir Bärbel Winter in Barner Stück einen Besuch ab. Die Richterin im Ruhestand will immer alles ganz genau wissen. Und so hat sie sich über die Jahre zu einer versierten Gärtnerin entwickelt, die Fragen zu ihren Lieblingen spielend beantwortet. 280 verschiedene Rosensorten hat sie mittlerweile auf ihrem 4000 Quadratmeter großen Grundstück versammelt. Doch auch Geranium und Hostas – inzwischen sind 80 verschiedene versammelt – haben für sie „Suchtpotential“. In ihrer Kinderstube zieht Bärbel Winter aus Samen eigene Stauden an, mit denen sie ihre Rosenschätze umrahmt aber auch andere Pflanzenliebhaber erfreut. Bei einer Tasse Kaffee beantwortete Bärbel Winter unsere Fragen, gab manchen Tipp mit auf den Weg oder bot den einen oder anderen Sämling zum Ausgraben an. Ein gelungener Auftakt für unseren Reisetag.
Der führte uns nach Lützow in die Rosengärtnerei. Hier konnte unsere Blumenlust weiter vertieft werden. Leider waren nicht alle der aufgepflanzten Rosen beschildert. So blieb das Portemonnaie in der Tasche. Nach dem Mittagessen im Rauchhaus Möllin steuerten wir das Grundstück von Sandra Britt in Groß Neuleben an.
Ihr romantischer Garten hat uns alle verzaubert. Ausführlich schilderte uns die Gartenfrau, welche Erfahrungen sie auf ihrem 5600 Quadratmeter großen Grundstück mit den verschiedensten Sorten gemacht hat. Sie selbst liebt Pastell-Töne, ergänzt mit dem Blau von Rittersporn, Glockenblumen oder Storchschnabel. Doch ihrem Mann zuliebe gibt es auch immer wieder „gelbe Ecken“. Prächtig blühender Frauenmantel, allerlei Rosenbögen und mannshoher Rittersporn in verschiedensten Farben bilden in ihrem Garten einen wunderschönen Rahmen für die üppige Rosenblüte. Zwar waren die Schäden des Winters an der einen oder anderen Stelle nicht zu übersehen, doch andere Rosensorten – vor allem die historischen – entfalteten ihren üppigen Blütenflor. Natürlich schauten wir noch ins Atelier der Gartenliebhaberin, in dem sie Besuchern allerlei schöne Sachen rund um Haus und Garten anbietet. Eine liebevolle Erinnerung gab es für jeden Reisenden mit auf den Weg: Eine selbst hergestellte Gärtnerseife.
Dritte Station unseres Reisetages war Groß Sarau am Ratzeburger See. Hier hatte Traute Kropp einen wunderschönen Kaffeetisch für uns gedeckt und ihn mit zwei selbst gebackenen Torten gekrönt. Rosenblüten schmückten nicht nur die Tafel. Umringt von Rosenbüschen genossen wir auf der Terrasse den wunderschönen Blick auf den Ratzeburger See. Während dort die Segelboote kreuzten, erzählte Traute Kropp von ihrer Englandbegeisterung. Seit Jahren besucht sie dortige Gärten und lässt sich immer wieder zu Neuem anregen. In diesem Jahr beispielsweise sind duftende Nelken eine Entdeckung. Bei unserem Gartenrundgang konnten wir dann das erste „nelkige“ Mitbringsel aus England bestaunen. Wieder senkten wir unsere Nasen in viele Rosenblüten und bewunderten deren Duft, wieder fragten wir nach den Vorzügen der einen oder anderen Rosensorte und wieder lernten wir wunderschöne Clematis oder besondere Stauden kennen.
Die Erkenntnis unter uns Reisenden: Wieder ein traumhafter Rosengarten und doch ganz anders als die zuvor besuchten!
Unser Reisetag endete schließlich mit einer Einkehr in Drispeth. Bei frischem Salat aus dem Gemüsegarten und einem Rosenblütensorbet ließen wir noch einmal die vielen Eindrücke an uns vorüber ziehen. Beschenkt mit einem Rosenblütensirup traten die Mitreisenden die Heimreise an. Christel Senkbeil aus Schwerin verabschiedete sich mit den Worten: „Heute werde ich von Rosen träumen.“ Vielleicht ging es nicht nur ihr so.
Impressionen der Reise vom 25/26 Juni sehen sie hier:
    
    
    
    
    
    
   

27.5.2010: Ein Besuch in Woitendorf: Bei dem Gärtnerpaar Maren und Herbert Riege zu Gast
Bei einem Gartenbesuch bei Maren und Herbert Riege vergeht die Zeit wie im Fluge. Diese Erfahrung konnte ich kürzlich machen. Denn das Paar hat in den 13 Jahren, in denen es sich in Woitendorf im Landkreis Nordwestmecklenburg fest verwurzelte, nicht nur ein zauberhaftes Anwesen geschaffen.

Beide haben darüber hinaus viel zu erzählen, wenn es um das Gärtnern geht. Ihr Anspruch ist es, sich mit Obst und Gemüse, Saft und Wein aber auch mit Eiern und Lammfleisch selbst zu versorgen. Maren Riege führt gern durch ihren Garten, der piccobello in Ordnung ist. Los geht es beim Gärtnerhäuschen. Von hier ist der von Buchs gerahmte Gemüsegarten gut einzusehen – ein Schmuckstück. Angebaut wird quasi alles, was schmeckt. Im Gewächshaus entwickeln sich Tomaten, Gurken und vor allem viel Paprika. Bei den Himbeeren schwört die Gärtnerin vor allem auf die Herbsthimbeeren, die geschmacklich besser, größer und vor allem madenfrei sind. In dem Futtergarten werden Rüben für die Schafe angebaut und für die Kürbisernte ist ein großes Beet mit Mist und Drainage vorbereitet. Schönste Gartenathmosphäre zaubert eine Streuobstwiese mit altem Baumbestand. Von 40 Bäumen ernten Rieges Obst zum Einkellern, für Saft und Wein. Doch auch die vier Gallowayrinder mögen saftige Äpfel. Einen schattigen und deshalb etwas zu dunklen Bereich hellt Maren Riege mit ihrem weißen Garten auf, der um einen runden Teich angelegt ist. Viel Arbeit hat das Ehepaar in der letzten Zeit in eine Scheune gesteckt, die eigentlich eine zweite Wohnung birgt. Von der dortigen Terrasse gibt es einen herrlichen Blick auf ein Soll, das jeden Abend bei einem Spaziergang umrundet wird.
    
Mehr möchte ich an dieser Stelle über das gärtnerische Leben in Woitendorf nicht verraten.
Nur soviel: Ich freue mich sehr auf die Gartenreise „Sie pflegt die Blumen, er den Rest?“. Warum? Weil wir neben Mathilde und Erwin Wilcken, neben Pia und Olaf Hoppe eben auch Maren und Herbert Riege besuchen werden. Die drei Pärchen könnten unterschiedlicher nicht sein. Und doch eint sie eines: Sie alle gärtnern leidenschaftlich und wissen davon sehr begeisternd zu erzählen. Wie schon gesagt – bei einem Gartenbesuch bei Rieges vergeht die Zeit wie im Fluge…
15.5.2010: Bericht über erste Sonntagsgrün-Gartenreise Pfingstsonntag in der NDR-Nordtour

Foto: Christian Lehsten
Die erste Gartenreise von Sonntagsgrün ist Geschichte. Unter dem Motto "Grün erleben - Grüner leben" waren gestern zehn Garteninteressierte mit mir auf Tour. Erste Station war der grüne Garten von Iris Schmidt in Neu Rethwisch, in den einige Rhododendren in diesen Tagen mehr Farbe als gewohnt bringen. Danach steuerten wir Rothen an, ein Dorf im Landkreis Parchim. Hier waren wir mit mehreren Leuten verabredet, die sich für ein grüneres Leben entschieden haben. Spätestens in Rothen war auch das Wetter auf unserer Seite. Bei Sonnenstrahlen konnten wir den Aufenthalt in der Rothener Mühle und unseren kleinen Spaziergang an der Mildenitz nach Herzenslust genießen.
Einen Eindruck von der gesamten Reise können Interessierte übrigens am Pfingstsonntag gewinnen. Dann nämlich wird der NDR in der Nordtour ab 18 Uhr (Wiederholung Pfingstmontag 6 Uhr) den Bericht von Redakteurin Katrin Valtin senden, die uns gemeinsam mit einem Kamerateam den Tag über begleitete.
Den Beitrag können Sie sich hier anschauen (NDR Mediathek, nach ca. 10 Minuten)
    
    
    

Fotos: Kerstin
14.5.2010: Testreise ins Wendland
Lust aufs Wendland? Mit den folgenden Fotos möchte ich Ihnen einen Eindruck von der Sonntagsgrün-Gartenreise "Grüne Kreativität" im Mai und Juli verschaffen. Auf einer Testreise mit meinem Mann steuerten wir vor Himmelfahrt ein paar Stationen der geplanten Tour schon mal an.
In der Duft- und Wandelgärtnerei Schoebel in Bergen konnten wir uns von einem breiten Pflanzenangebot überzeugen. Das kommt nicht von ungefähr. Durch ihren internationalen Pflanzeneinkauf kann die seit 1965 bestehende Gärtnerei immer Aktuelles und Neuheiten präsentieren. Ich persönlich freute mich über die vielfältigen Katzenminzen (Nepeta), die 2010 Staude des Jahres ist. Doch nicht nur diese wanderten in unseren Einkaufskorb. Auch eine Baumtomate, die über 3 Meter hoch werden soll, und ein russischer Salbei, der meine Salbeivielfalt in Drispeth ergänzt, werden im heimischen Garten eingepflanzt.
Eine weitere Station war der barocke Garten von Eva Kohlrusch in Künsche. Während mehrere Gärtner ihrem Tagwerk nachgingen, flanierten wir durch die zahlreichen Gartenzimmer und hielten schöne Motive mit der Kamera fest – siehe Fotos.
    
    
Mit Ursula Meyer hatten wir schließlich eine nette Begegnung in ihrem Garten in Marleben. Ihr Mann mähte die weiten Flächen des Landschaftsgartens, sie hatte ihre Gartenarbeit für eine Malstunde unterbrochen. An ihren Tisch eingeladen, kamen wir bei unserem Gespräch vom Hundertsten ins Tausendste. Das Ehepaar pendelt seit 30 Jahren zwischen Berlin und dem Wendland und hat durch die BUGA im letzten Jahr auch Schwerin für sich entdeckt. Alljährlich fährt das Ehepaar nach England und lässt sich dort für sein gärtnerisches Tun immer wieder inspirieren. Überhaupt ist das Paar sehr weltoffen. Jedes einzelne der vielen Vogelhäuschen im Garten war farblich mit einer anderen Staatsflagge versehen. Vögel fühlen sich in dem Garten nach Aussagen von Ursula Meyer sehr wohl. Zum Abschied sang uns eine Nachtigall ihr Lied….
8.5.2010: Die Gartenreise „In Farben schwelgen“ auf den Spuren des Staudenzüchters Karl Foerster verspricht, um einige Facetten vielfältiger zu werden.
Staudengärtnerin Sylvia Göbel aus Schönfeld-Mühle will mit uns auf Reisen gehen. Sie kennt die Foerster-Gärten in Potsdam von mehreren Besuchen. Und ist außerdem eine versierte Staudenkennerin. Seit 1994 betreibt sie im Nordwesten Mecklenburgs eine Staudengärtnerei, die selbst von Interessierten aus dem Lübecker, dem Hamburger oder dem Ratzeburger Raum angesteuert wird. Ausführliche Informationen über die Staudenexpertin finden sich auf ihrer eigenen Homepage www.staudengaertnerei-sylviagoebel.de und im Buch „Offene Gärten in Mecklenburg“ ab Seite 139.

Foto: Christian Lehsten
3.5.2010: Eröffnung des Gartencafés bei schönstem Wetter.
Eine den ganzen Sommer blühende Hortensie, ein nach Oliven schmeckendes Kraut und ein in die Jahre gekommener Zeitungshalter aus einem Wiener Caféhaus – mit diesen und noch viel mehr Gaben beschenkten uns am 2. Mai 2010 die ersten Gäste in unserem Gartencafé „Sonntagsgrün“. >>weiterlesen
25.4.2010: Unser Gästebuch ist online. Wir freuen uns über zahlreiche Einträge.
16.4.2010: Die Gartenreise "In Farbe schwelgen - Auf den Spuren des Staudenzüchters Karl Foerster" am 10 September 2010 ist komplett. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Ihre Anfragen für diese interessante Spurensuche.
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