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Schnittlauch fürs Staudenbeet


  11.01.2017 - Am Eingang zu unserem Küchengarten habe ich vor ein paar Jahren eine hellgelbe Taglilien-Sorte (Hemerocallis-Hybride ‘Hyperion’) formal aufgepflanzt. Eine robuste Pflanze, die über viele Wochen Blüten schiebt und für mich einen guten Übergang von den Staudenbeeten zu dem Gemüsegarten markiert. Doch womit sie kombinieren?

Nach einer Lösung suchte ich lange. Ein Zeitungsbeitrag von Christian Kreß, dem Inhaber der bekannten Sarastro-Gärtnerei in Österreich, lieferte schließlich eine Idee. Er beschrieb nämlich darin besondere Sorten des Gartenschnittlauchs (Allium schoenoprasum), die gegenüber der in der Natur vorkommenden Variante mit ungewöhnlichen Blütenfarben und reicher Blüte punkten. Meine Wahl fiel auf die englische Sorte ‘Wallington White’, die 50 Zentimeter groß werden kann, mit einer grauweißen Blüte aufwartet, zur Blütezeit mit ihren sehr großen Blütenkugeln ein Traum sei und daher einen prädestinierten Platz bekommen sollte. Wie geschaffen für mein noch unvollständiges Beet, dachte ich mir und bestellte ein paar Pflanzen. Die sind seit Herbst in der Erde und ich harre der Dinge, die da kommen werden. Nach Christian Kreß soll die Schnittlauchsorte nämlich „schnell zu dicken Horsten“ heran wachsen. Eine Entwicklung, die ich herbei sehne. Denn mit dem Anbau im Küchengarten, so gab Christian Kreß die Anregung, sind die Gartenstandorte des Blütenschnittlauchs längst nicht ausgeschöpft. Ebenso gut könnten auffällig blühende Sorten als ausdauernde Stauden in Blumenbeeten Verwendung finden. Das will ich nun ausprobieren. 

Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer montags in der SVZ.




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