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Der Boden des Jahres


  23.01.2017 - Alljährlich gibt es eine Blume des Jahres (2017 – der Klatschmohn), eine Staude des Jahres (2017 – die Bergenie), einen Baum des Jahres (2017 – die Fichte), einen Vogel des Jahres (2017 – der Waldkauz) und seit 2005 auch einen Boden des Jahres. Einen Boden des Jahres?

Auf die Information eines Gartenbekannten reagierte ich überrascht. Wie möglicherweise viele. Böden nehmen wir als etwas Gegebenes hin, Schäden stellen sich  schleichend ein und im Vergleich zum Artenschutz ist die Behütung des Bodens vor Erosion, Versauerung und Versiegelung in Politik und Medien ein seltenes Thema. Nach dem Prinzip „Man schützt nur, was man kennt“ will daher die Aktion „Boden des Jahres“ die Bedeutung und Gefährdung von Böden bekannter machen. Nachdem 2005 die Schwarzerde, 2008 die Braunerde, 2010 Stadtböden, 2012 das Niedermoor und 2014 der Weinbergsboden im Mittelpunkt von Publikationen und Aktionen standen, wurde in diesem Jahr vom Kuratorium „Boden des Jahres“ der Gartenboden bzw. Hortisol auserkoren. Thüringen hat die Schirmherrschaft übernommen, denn die Geschichte des Gartens und des Gartenbodens ist eng mit dem Erfurter Christian Reichart (1685 bis 1775) verbunden. Reichart hat den Blumenkohl aus dem Mittelmeerraum heimisch gemacht, gründete auch den ersten Gemüseerzeugermarkt und machte Erfurt Mitte des 19. Jahrhunderts zur gartenbaulichen Saat- und Pflanzgutmetropole. Im Rahmen der Boden-des-Jahres-Aktion wird dieser nun im Internet und auf Flyern ausführlich beschrieben und Interessenten Material zur Verfügung gestellt. Wer sich also schlau mache oder gar engagieren will, dem sei die Seite www.bodendesjahres.de empfohlen.

Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer montags in der SVZ.




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