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Die Rose des Frühlings


  20.03.2017 - Kürzlich war ich mit einer Gartenfreundin in der niedersächsischen Staudengärtnerei Klingel & Luckhardt zur Helleborus-Ausstellung. Trotz regnerischen Wetters herrschte gärtnerische Aufbruchstimmung.

Dutzende Lenzrosen, so der deutsche Name, waren in einem Gewächshaus für den Verkauf arrangiert und fanden ihre begeisterten Käufer. Solcherart Gartenausflüge sind ein schöner Anlass, mich mit einer Pflanzenart intensiver zu beschäftigen, in diesem Fall mit der Rose des Frühlings. Lenzrosen (Helleborus x hybriedus) sind in der Pflege äußerst unkompliziert und langlebig. Zwar dauert es drei Jahre, bis sie das erste Mal blühen, doch hat eine Pflanze erst einmal Fuß gefasst, kann sie dreißig Jahre am gleichen Ort stehen und wird von Jahr zu Jahr üppiger. albschattige Gehölzbereiche werden bevorzugt; nährstoff- und humusreicher Boden befördern das Wachsen der Starkzehrer.
Die ausgesprochenen Frühlingsschönheiten kommen in einer enormen Vielfalt daher. Die Palette der Blütenfarben reicht von Weiß über Rosa, Rot, Apricot, Gelb und Grün bis hin zu purpurblauen, fast schwarzen Blüten. Und weil jede einzelne Pflanze die Merkmale von bis zu 17 verschiedenen Wildarten in sich trägt, gibt es eigentlich nie zwei identische Lenzrosen. Jede ist ein Unikat.
Vor zwei Jahren bekam ich übrigens von einer Bekannten zwei Lenzrosen-Ableger geschenkt. Die wurden aufgepflanzt, aber nicht groß beachtet. Inzwischen sind sie zu kräftigen Pflanzen heran gewachsen. Und ich bin voller Neugier, mit welchen Blüten sie mich überraschen werden.


Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer montags in der SVZ.




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