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Elfenhafte Blühschönheit


  18.04.2017 - Im Frühling lebt der Garten oft von zarten Blühschönheiten, über die wir Gärtner/innen uns nicht genug freuen können.

Unseren Eingangsbereich auf den Hof links neben der großen Kirsche beherrschen in diesen Tagen Narzissen, Garten-Hyazinthen, Lungenkräuter und das Kaukasische Vergissmeinnicht. Dazwischen hat in den letzten Jahren der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava) mehr und mehr Platz erobert. Ein einzelnes Exemplar hatte ich vor ein paar Jahren in die Nähe einer Blutbuchenhecke gepflanzt. Von hier aus eroberte es peu a peu die Beete, wofür bestimmt Ameisen gesorgt haben. Der fleißige Dauerblüher scheint sich am Gehölzrand bestens wohl zu fühlen. Über mehrfach geteilten, blaugrünen Blättern öffnen sich von Jahr zu Jahr mehr lila-rot gespornte Blütentrauben, die etwas Elfenhaftes haben. Die werden von Insekten gern umschwärmt, denn der namensgebende Sporn führt reichlich Nektar. Ein guter Grund, den Lerchensporn im Garten Fuß fassen zu lassen. Nach der Blüte wird die Pflanze innerhalb weniger Wochen einziehen. Sie kann daher überall geduldet werden, wo keine zu kleinen Stauden verschluckt werden könnten.
Der Name des Lerchensporns leitet sich übrigens von der kugeligen, etwa wallnussgroßen Knolle der Pflanze ab, in deren Hohlraum sich Tochterzwiebeln entwickeln. Auch Garten-nicht-Besitzer können sich an dem Hohlen Lerchensporn erfreuen: Im Botanischen Garten in Rostock kann er in großer Menge bewundert werden, so heißt es auf dessen Internet-Seite, insbesondere rechts des Weges zum Reetdachhaus unter den Götterbäumen und Ölweiden.

Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer montags in der SVZ.




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