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Balanceakt im Beet


  13.06.2017 - Es wird durchgeblüht! Der Anspruch des einstigen Staudenzüchters Karl Foerster, rund ums Gartenjahr immer etwas Blühendes im eigenen Garten zu haben, ist allbekannt.

Eine ganze Reihe von Gärtnerinnen und Gärtnern bemüht sich, diesem gerecht zu werden. Wer noch ehrgeiziger unterwegs ist, versucht zudem, das Blühen einzelner Staudensorten zu verlängern. Damit Phlox, Fetthennen, Kandelaberehrenpreis oder Astern länger Farbe tragen, wird an ihnen der sogenannte Frühsommerschnitt durchgeführt. Dafür kürzt man die halbhoch ausgetriebenen Stauden etwa um ein Drittel. Unterhalb der Schnittstelle werden sich diese verzweigen, werden neu und also später als die ungekürzten Triebe zur Blüte ansetzen.
Am großen Staudenbeet habe ich diesen Frühsommerschnitt im letzten Jahr das erste Mal ausgeführt. Eine Sache, die in Arbeit ausarten kann. Denn nach Allium,  Katzenminzen, Pfingstrosen und Prachtstorchschnäbel dominiert Phlox in mehreren Farbvarianten das Beet. Zudem ist es inzwischen gut zugewachsen. Äußerst vorsichtig muss ich daher zwischen den Stauden hantieren, um nichts kaputt zu treten. Anders als im Vorjahr, in dem ich die Stauden einfach hälftig zurück geschnitten hatte, kürzte ich jetzt mal hier, mal dort einen Stängel. So entsteht ein natürlicheres Bild. Nach meinen Balanceakten im Beet bin ich nun gespannt, wie lange das längere Blühen dauert.
Den Kandelaberehrenpreis (Veronicastrum virginicum ‘Lavendelturm’) einzukürzen, konnte ich mich in diesem Jahr allerdings noch nicht durchringen. Er ist schon jetzt eine markante Erscheinung, an die ich nicht Hand anlegen mag. Auch meine Astern blieben unbeschnippelt. Sind die Ende September verblüht, ist eh Zeit für Urlaub in der Ferne!

Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer montags in der SVZ.




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