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Eleganz durch Etagenerika


  31.07.2017 - Es gibt Pflanzen, die erobern auf stille Weise mein Gärtnerinnenherz.

Vor Jahren besuchte ich mit Gleichgesinnten einen Phloxgarten. Zwischen all den vielfarbigen Flammenblumen zogen vor allem zahlreiche Gelenkblumen (Physostegia virginiana) die Blicke auf sich. Mit ihrem straff aufrechten Wuchs gab die Etagenerika, wie die Gelenkblume auch genannt wird, dem Blütenmeer eine gewisse Ordnung. Später bekam ich dann von Gabi B. einen Ableger der horstbildenden und gleichmäßig vor sich hin wachsenden Staude. Seitdem kann ich die Eigenschaften der eigentlich in Nordamerika beheimateten Pflanze aus der Nähe beobachten und bin inzwischen des Lobes voll. Meine Gelenkblume mit ihren reinweißen Blütenkerzen und länglichen Blättern weiß sich nicht nur auf meinem „Pflanzenparkplatz“ sondern auch auf dem weißen Beet, wohin inzwischen wiederum Teile des Pflanzengeschenkes umgezogen sind, in Szene zu setzen. Die Blüten zeigen sich über Wochen hinweg, sind bei Schmetterlingen beliebt, erweisen sich in der Vase als ein toller und lang anhaltender Hingucker. Selbst die abgeblühten Blütenähren zeigen eine gewisse Eleganz. Zu weiß blühendem Phlox und dem Herbstanemonen-Klassiker ‘Honorine Jobert’ sind sie auf meinem weißen Beet ein wunderbarer Pflanzpartner. In der Pflege ist die Pflanze anspruchslos, selbst durch harte Winter kommt sie problemlos. Bei all diesen Vorzügen, die ich hier aufzähle, frage ich mich allerdings: Warum sieht man die Gelenkblume nicht häufiger in unseren Gärten?

Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer montags in der SVZ.




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