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Plädoyer für zweite Chancen


  07.08.2017 - Im Gespräch mit Gärtnern hört man immer wieder, dass diese/r oder jene/r kein Glück mit dieser oder jener Pflanze hat. Ich nehme mich da nicht aus.

Vor zwei Jahren noch hätte ich im Brustton der Überzeugung behauptet, Wasserdost wird in meinem Garten nichts. Dann schleppte ich mir im letzten Jahr mit dem Kauf einer Glockenblume ein paar Samen der prächtigen Staude ein und siehe da – der Wasserdost gedeiht. Ähnlich hätte ich argumentiert bei Sterndolden (Astrantia). Den Gedanken, warum sich diese bei mir nicht etablieren, kann ich gar nicht mehr so richtig nachvollziehen. Denn an meine ersten Versuche mit dem lieblichen Doldenblüter erinnere ich mich gar nicht mehr so richtig. Gekauft jedenfalls hätte ich mir keine neuen Sterndolden. Dann jedoch bekam ich von Liesel Z. aus R. ein paar Ableger geschenkt. Seitdem bin ich eines Besseren belehrt. Die geschenkten weißen und rosa Sterndolden geraten in dem nährstoffreichen Boden gut. Das wiederum ermutigte mich zu einem Kauf. Als ich im letzten Jahr auf Gartenreise rund um das niederländische Groningen war, erwarb ich drei Exemplare der Sorte Astrantia major ‘Washfield’. Deren rosarote Blüten mit purpurvioletten Spitzen haben eine tolle Leuchtwirkung. Im Juni begannen die Pflanzen zu blühen. Seitdem entwickeln sich, wenn Verblühtes regelmäßig abgeschnitten wird, immer neue der wie Stecknadelkissen aussehenden Blüten. Bis zum September wird das so weiter gehen.
Kommt das Gespräch unter Gärtnern heute auf Pflanzen, mit denen man scheinbar kein Glück hat, erzähle ich von meinen Erfahrungen. Und plädiere hartnäckig dafür: Gebt den Pflanzen eine zweite Chance!


Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer montags in der SVZ.




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