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Weißes Leuchten


  23.10.2017 - Weil ich unbedingt die Weiße Herbstanemone ‘Honorine Jobert’ in meinen Garten holen wollte, begann ich vor ein paar Jahren, ein weißes Beet anzulegen.

Um den etagenartig wachsenden Japanischen Schneeball (Virburnum plicatum ‘Mariesii’) mit seinen weißen Schirm-Blüten, pflanzte ich abwechselnd die heitere Herbstanemone und Weiße Präriekerzen (Camassia leichtlinii alba). Schon im Jahr darauf leuchteten die Anemonen von September bis tief in den November hinein quer durch meinen Garten. Ein schöner Effekt in einer Jahreszeit, in der sich das Licht rar zu machen beginnt. Das ermutigte mich, das Staudenbeet um weitere weiße Töne zu ergänzen. In den „Flächenanbau“ kam zunächst ein zierlich bleibender, weiß blühender Hartriegel (Cornus kousa ‘Kleine Fontäne’). In kleinen Gruppe wurden darum weitere Stauden gepflanzt, darunter Kaukasisches Vergissmeinicht ‘Jack Frost’, weiß gerandete und bei Peter Janke erworbene Hosta ‘Muniteman’, weiße Waldglockenblumen, weiße Waldastern (Aster divaricatus) und weiße Gelenkblume. Außerdem hatte ich noch spät blühenden Weißen Phlox. Der nun steht der Herbstanemone in Fernwirkung in nichts nach, stiehlt ihr zuweilen sogar die Show. Über Wochen blühten die großen Dolden im August und September. Den Namen der Sorte hatte ich mir nicht notiert, doch die Nachfrage einer Besucherin hat mich ein wenig recherchieren lassen. Es kann sich nur um Phlox paniculata ‘Monte Christallo’ handeln, eine hohe und spät blühende Sorte, die schon von Karl Foerster eingeführt worden ist. In diesen Wochen nun überlege ich, wie das weiße Beet weiter entwickelt werden könnte. Bestimmt fällt mir was ein!

Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer montags in der SVZ.




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