Die blaue Venus zum Abendbrot

Ein Erlebnis unseres Zypernurlaubes vor über 20 Jahren ist uns Mecklenburgern eindrücklich in Erinnerung: Wir wanderten durch ein kleines Dorf. Einheimische winkten uns heran und bewirteten uns unter ihrer weinüberrankten Terrasse mit den herrlichen Früchten, die einem in den Mund zu wachsen schienen.

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Fluch und Segen von gutem Boden

Zuweilen werde ich gefragt, ob wir in unserem Garten guten Boden haben. Das bejahe ich, womit sich manches Gespräch schon erschöpft hat. Den Fragenden scheint damit ausreichend erklärt, warum in unserem Garten alles so üppig gerät. Obwohl wir die Hände von Dünger lassen, werden Pflanzen oft größer, als Kataloge verkünden.

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Wespen-Angriff am Morgen

Neulich schlenderten mein Mann und ich mit unserem morgendlichen Espresso in der Hand über unser Gartengelände. Am Quittenbaum an unserer Blumenwiese zupfte mein Mann den Stamm frei, an dem sich Gehölzwildwuchs entwickeln wollte. Das wiederum rief Wespen auf den Plan, die aus einem Mäuseloch in Mengen ausflogen. Und ehe wir es uns versahen, wurden wir von diesen angegriffen und zig Meter verfolgt. Ein schöner Schreck am Morgen, der mir nicht nur einen Wespenstich einbrachte, sondern auch unsere Gespräche im Tagesverlauf prägte.

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Drei Blütenstars auf dem Hof

Wer im Herbst viele Blüten im Garten haben möchte, sollte Hortensien pflanzen. Zu den verlässlichsten Blühern unter ihnen gehören die sogenannten Rispenhortensien. Sie sind am leichtesten zu ziehen, fühlen sich sogar in voller Sonne wohl und blühen, nachdem man sie im Frühjahr kräftig zurückschneidet, verlässlich am einjährigen Holz.

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Neue Lust aufs Gärtnern

Das Leben hat mir eine unfreiwillige Auszeit von meinem Garten aufgezwungen. Nun stehe ich in diesem und erfreue mich des Wiedersehens. Nach der großen Hitze ist der Frühherbst sichtbar in den Beeten. Hortensien, Kerzen-Knöterich, Wasserdost, Waldastern und die Strauchrosen ‘Rose de Resht’ geben ihr Bestes.

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Kuscheln mit der Avocado

Als Gärtnerin freut man sich, wenn der Apfel nicht weit vom Stamm fällt. Sprich, wenn auch die Kinder ihren grünen Daumen entdecken. Nun ist der große Sohn mit seinen 31 Lenzen nicht unbedingt in dem klassischen Gärtneralter. Und doch balkonisiert er seit vier Jahren.

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Post von Petra Pelz

Die Landschaftsarchitektin Petra Pelz ist mir seit 2003 ein Begriff. Für die Internationale Gartenbauausstellung damals in Rostock gestaltete sie beeindruckende Gräser- und Staudenpflanzungen. Später stieß ich in dem 2007 verlegten Buch „Traumhafte Privatgärten in Deutschland“ auf ihr privates Refugium in Biederitz bei Magdeburg, einen 600 Quadratmeter großen Handtuchgarten mit üppiger, eleganter und doch zugleich pflegeleichter Bepflanzung.

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Engagieren wie Ingrid S.

Kürzlich wurde ich von einer Journalistin gefragt, was den Unterschied des Gärtnerns in England und hierzulande ausmache. Nun, dazu gäbe es eine Unmenge zu sagen. England ist schlicht das Land des Gärtnerns. Dort gibt es eine lange Tradition, schöne Gärten anzulegen, sie zu hegen und zu pflegen.

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Das Spiel mit den Großen

Zu den Wundern im Garten gehört für mich, wie sich dieser im Laufe der Saison entwickelt. Im Frühjahr sind alle Staudenbeete fast kahl. Noch im Mai hatte ich gut zu tun, um all das Unkraut in den Lücken zu entfernen. Und nun Anfang August ist auf den Staudenbeeten von Zwischenräumen keine Spur.

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Die Zeit der Ernte

Auf den Feldern wird das Getreide vom Halm geholt. Und auch bei uns im Garten ist Erntezeit. Von unserer Erdbeerwiese ernteten wir vor Wochen erstmals Mengen an Erdbeeren, die uns im Sommerfeeling schwelgen ließen. Tagsüber die eine oder andere magenfüllende Frischeportion; den Rest eingekocht als Marmelade für die Zeit bis zur nächsten Ernte.

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