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Der Traum von süßen Früchtchen


  02.05.2018 - Erdbeeren aus dem eigenen Garten – wohl jede Gärtnerin, jeder Gärtner träumt den Traum von süßen Früchtchen, die frisch gepflückt sofort in den Mund wandern können.

Wir nehmen uns da nicht aus. In den Jahren unseres aktiven Gärtnertums haben wir schon einige Sorten ausprobiert, bauten Senga Sengana an, die ultimative Sorte für den Kleingarten, probierten es mit Korona, die leichte Böden mag, versuchten es mit der 90 Jahre alten Sorte Mieze Schindler und pflanzten auch die namenlose Sorte von Thomas aus unserem Dorf. Der Anbau dieser Sorten war mit einem gewissen Aufwand verbunden. Alle zwei, drei Jahre musste im Garten ein neuer Standort gefunden werden. Also im Herbst Ableger gewinnen, die alten Pflanzen roden und die neuen aufpflanzen.
Vor ein paar Tagen nun hat eine neue Erdbeersorte Einzug gehalten in unseren Garten: Fragaria x ananassa ‘Florika’. Ich lernte sie im vergangenen Jahr bei Regina S. in Neu Dragun kennen. Die Gärtnerin hat einen ausgefüllten Berufsalltag, so dass alles, was im Garten geschieht, unter dem Aspekt der Pflegeleichtigkeit betrachtet wird. Florika lernte ich zunächst als fruchtigen Leckerbissen, halb in Schokolade getaucht, kennen. Als bekennendes Leckermäulchen war mein Interesse erwacht. Wie aber staunte ich, als ich die dazu gehörige Erdbeerwiese kennen lernte. Diese war übervoll mit den hellroten und  sehr aromatischen Früchten. Zudem stellte sich heraus, dass die Erdbeerwiese einfach zu pflegen ist. Die Kreuzung aus Garten- und Walderdbeere bildet zahlreiche Ausläufer, so dass sich schon ab dem zweiten Jahr eine geschlossene Fläche bildet, die zur Ernte vorsichtig betreten werden kann. Eine Strohschicht, wie sonst üblich, muss nicht ausgebracht werden, da Blüten und Früchte über den Blättern stehen. Bis zu 8 Jahre kann die Wiese an dem Standort bleiben. Allein dem Ausbreitungsdrang muss zuweilen Einhalt geboten werden. Dafür greife man beherzt zu Schere bzw. zum Rasenmäher oder reiche einfach ein paar Ableger an andere Interessierte weiter.
Im Handel wird die Sorte aufgrund ihres weichen Fruchtfleisches nicht angeboten. Doch eignet sie sich vorzüglich für Konfitüren und Eiscremes. Nun übe ich mich in Vorfreude: Eine Erdbeerschwemme im Garten – für mich eine köstliche Vorstellung.

Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer sonnabends in der Schweriner Volkszeitung.




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