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Er ist wieder da und - überall


  23.08.2018 - Über Tiere im Garten freuen wir uns sehr. In unseren Obstbäumen hängen Nisthilfen für Meisen, Rotkehlchen, Bachstelze & Co, die in diesem Jahr fleißig angenommen wurden. Unsere Horde von Junggesellen-Spatzen macht sich jeden Abend lautstark in den Hecken bemerkbar.

Über Tiere im Garten freuen wir uns sehr. In unseren Obstbäumen hängen Nisthilfen für Meisen, Rotkehlchen, Bachstelze & Co, die in diesem Jahr fleißig angenommen wurden. Unsere Horde von Junggesellen-Spatzen macht sich jeden Abend lautstark in den Hecken bemerkbar. Eine indische Laufente hat drei Kücken ausgebrütet und über die ersten anstrengenden Wochen gebracht, so dass unsere kleine Entenschar nun sechs Tiere zählt. Unsere Katzen Peaches und Elvis dösen sich durch den Sommer. Erneut ist es uns gelungen, Schwalben zum Nisten zu bewegen und allabendlich, wenn die Luft insektengefüllt ist, führen uns an die zwanzig Jung- und Alt-Schwalben ihre Flugkünste vor. Das Eichhörnchen kommt alle paar Wochen und knackt ein paar Nüsse und auf der Streuobstwiese nutzt das gesichtete Grünspecht-Paar fleißig seine Spechtschmieden. Nur auf einen tierischen Gartenbewohner bin ich in diesen Wochen überhaupt nicht gut zu sprechen: Den Maulwurf. Das unterirdische Nahrungsangebot scheint für den Wühler knapp geworden zu sein. So hat er seine Grabestätigkeit unmittelbar unter die Oberfläche der Staudenbeete verlagert. Weil wir die Beete fleißig gießen, findet er hier das Gewünschte wie Regenwürmer, Asseln, Schnecken etc.. Egal, wo ich in diesen Tagen in den Beeten hocke, immer war der Maulwurf schon da. Alle Beete scheinen untertunnelt, überall sind zwischen den Stauden überwölbte Gänge zu sichten, die Rückschlüsse auf das 3 bis 4 Zentimeter unter der Erde liegende Wegenetz schließen lassen. Zudem gibt es allerorten immer neue Maulwurfshaufen. Bei unseren Rundgängen durch den Garten können wir morgens immer wieder neue Erdhügel entdecken, oft scheinen sie überdimensioniert. Nun bin ich mir bewusst, dass auch ein Maulwurf nur überleben will, erst recht, wenn er vielleicht noch Frau und Kinder zu versorgen kann. Daher habe ich ein gewisses Verständnis für seine Grabetätigkeit. Doch inzwischen fürchte ich um meine Stauden. Nicht nur, dass ihnen die Sonne auf die Blätter brennt. Nun arbeitet sich der Maulwurf Dutzende Meter entlang ihrer Wurzelschichten. Wie werden sie das überstehen? Meinem Lamentieren versucht mein Mann Einhalt zu gebieten. Er argumentiert: Beim Maulwurf steht ausschließlich tierische Nahrung auf dem Speiseplan. An den Pflanzen der Gärtnerin hat er null Interesse. So übe ich mich in Zuversicht: Der Garten wird’s überleben!

Die Kolumne von Beate Schöttke-Penke finden Sie immer sonnabends in der Schweriner Volkszeitung.




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