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Gefühlsumschwung dank Regentropfen


  06.05.2019 - Stimmungslage 1 vor über einer Woche: Ob es wieder einen heißen und trockenen Sommer geben wird? Die Wetterfrau im Fernsehen mag sich noch nicht festlegen. Doch viele Zeichen deuten darauf hin.

Die Sonne lacht seit Wochen Tag für Tag, Regen in größeren Mengen ist nicht in Sicht. Die Karte für Deutschland weist den Nordosten als „außergewöhnlich trockene“ Region aus. Es gilt schon wieder die höchste Waldbrandstufe. Zum Glück haben wir unseren Brunnen, sagt sich die Gärtnerin. Die Pflanzen auf den zahlreichen Staudenbeeten müssen nicht verdursten. Dennoch sind die Beeinträchtigungen durch das sommerliche Aprilwetter nicht zu übersehen. Zahlreiche Tulpen sind in ihrem Wachstum quasi stecken geblieben, das Blattwerk vom Zierlauch verdorrt. Dagegen hat der eigentlich einjährige Persische Ehrenpreis aufgrund der milden Temperaturen überwintert und durchwächst gefühlt alle Pflanzen, alle Beete. Die Prärielilien auf der Obstbaumwiese blühen zwei Wochen früher als gewöhnlich, die Kirschbaumblüte ist schon durch – auch früher als üblich. Allerlei Pflanzenableger muss die Gärtnerin genau im Blick behalten und mindestens einmal täglich gießen. Der Vorgarten, der nicht gegossen wird, befindet sich in einem ersten Stresstest. Den Kaiserkronen fehlt Feuchtigkeit. Ihrem Namen machen die Zwiebeln in diesem Jahr keine Ehre. Tulpen und Narzissen geht es nicht besser. Gefühlt macht sich das Summerfeeling vom letzten Jahr breit, in dem der Garten einem alles abverlangte. Auch die Gartenfreundin ist im Dauerstress. Sie schreibt: Ich wünsche mir sehr eine andere Wetterlage!
Stimmungslage 2 ein paar Tage später: In der Nacht hat es zum ersten Mal seit Wochen geregnet. Die Temperaturen klettern mal nicht über die 20 Grad. Der Garten atmet spürbar auf. Mit jedem folgenden Tag schießt alles ins Grün. Die Lücken auf den Beeten, die Tage zuvor noch der Ehrenpreis beherrschte, schließen sich. Die Tulpen auf den Staudenbeeten schieben sich doch noch in die Höhe. Die Regentonnen haben sich gefüllt. Über das milde Nass freuen sich die Pflanzen in den zahlreichen Töpfen und Kübeln. Erste braune Flächen auf dem Rasen grünen durch. Beim Flieder kündet sich die Blüte an, die ersten Zierlauchblüten öffnen sich. Bei der Gärtnerin flammt die Hoffnung auf, dass das Gartenjahr doch noch ein Gutes wird und der Garten sich in seiner Schönheit zeigt. Der Gartenfreundin geht es ähnlich. Sie schreibt: Welchen Gefühlsumschwung doch Regentropfen auslösen können. Seit Samstagmorgen hat sich meine Stimmung wesentlich gebessert.
 




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