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Drei Schätzchen im Frühlingsgarten


  20.05.2019 - Was ist das für eine Pflanze? Wer in diesen Tagen Platz nimmt auf den Bänken an der Küchtentür, konfrontiert mich nicht selten mit dieser Frage.

Denn den Tisch schmückt ein Topf mit einer Staude, die seit nun über vier Wochen leuchtend blau blüht. Erstanden habe ich Phlox divaricata ‘Blue Moon’ in einer niederländischen Gärtnerei. Die Blüten in großer Zahl an aufrechten Stängeln, die eine kleine Wolke über dem fast immergrünen Polster bilden, nahmen mich sehr für die Pflanze ein. Dass der Phlox aufgrund seiner zeitigen Blüte in Dänemark als Frühjahrsphlox bezeichnet wird, bei uns aber Waldphlox genannt wird, konnte ich dem Buch von Brigitte Husted Bendtsen über „Phloxe für den Garten“ entnehmen. Mein Neu-Kauf gedeiht üppig im Schatten, wo der Boden nicht zu trocken ist, und hat einen lieblichen, feinen Duft. Man kann ihn zusammen mit niedrigen Hostas und kleinen Farben oder mit Frühjahrszwiebelgewächsen pflanzen.
Womit wir bei der zweiten Pflanze wären, die in diesen Tagen in meinem Garten die Blicke auf sich zieht. Es handelt sich um eine Engelstränen-Narzisse (Narcissus triandrus ‘Petrel’), elfenbeinfarbig, mit mehreren Blüten an einem Schaft und wunderbar duftend. Für eine Narzisse blüht sie jetzt im Mai relativ spät, was inmitten von Tulpen, den ersten aufblühenden Zierlauchen und Stauden für Vielfalt im Beet sorgt. Dem Ratschlag einer Holländerin folgend, man solle mit Blumenzwiebeln ruhig spielerischer umgehen, habe ich Dutzende der Narzissen-Zwiebeln in meine Beete auf dem Hof und in den Vorgarten eingebracht. Dort haben sie inmitten des frisch ausgetriebenen Grüns nun ihren Auftritt. Die Sorte gehört zu den Botanischen Narzissen wie auch ‘Hawera’ oder ‘Thalia’ und eignet sich bestens zur Vermehrung. Schon heute bin ich gespannt, wie sich die mit 30 Zentimetern relativ niedrigen Narzissen auf meinen Staudenbeeten behaupten werden.
Zu meinem dritten Schätzchen muss ich leider den Namen schuldig bleiben. Gekauft habe ich die rotblättrige Zaubernuss bei dem Gehölzexperten Hansjörg Haas. Weil sie noch relativ klein ist und außerdem nicht winterhart sein soll, kam sie in einen schönen Topf. Der steht dieser Tage auf einem Tisch. So kommen die pinken Blüten, die sich an den locker verzweigten Trieben zeigen, wunderbar zur Geltung. Ich weiß, dass diese Zeilen von vielen Pflanzenfreunden gelesen werden. Vielleicht kann bei der Hamamelis ja jemand bei der Sorten-Klärung behilflich sein.
 




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