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Gedanken vor dem großen Besuch


  25.05.2019 - Am nächsten Wochenende öffnen 126 Gartenbesitzern zwei Tage lang ihre Gartenpforte. Dann nehmen sie an der landesweiten Aktion Offene Gärten in MV teil.

Wie immer im Vorfeld dieses anstrengenden aber auch interessanten Wochenendes mit vielen Begegnungen gehen die Gärtnerinnen und Gärtner dieser Tage durch ihre Refugien und konstatieren, was noch zu erledigen ist. Ein paar Beete müssen noch gesäubert, Hecken eventuell geschnitten, Pflanzenableger getopft und der Rasen gemäht werden. Zahlreiche Gartenbesitzer wollen ihre Gäste bewirten und auch das ist zu planen, vorzubereiten.
Wenn man Besuch bekommt, bringt man nicht selten das eigene Zuhause auf Vordermann. Mit dem Garten ist es ähnlich. Gärtnerinnen und Gärtner empfinden das eigene Refugium nicht selten als Wohnzimmer. Besuchern will man dieses von seiner besten Seite präsentieren. Dabei setzt man darauf, dass diese sich zu benehmen wissen. So wie man sich nicht auf fremden Sofas rumfleezt, nichts von der Einrichtung anderer Leute entwendet und sich in einer gewissen Dankbarkeit begegnet, erwarten die Gartenbesitzer auch dies von ihren Gästen.
Bedauerlicherweise werden sie immer mal wieder enttäuscht. Kleine Dekorationsgegenstände verschwinden während des Offene-Gärten-Wochenendes aus dem Garten. Besucher erwarten mit dem größten Selbstverständnis, dass ihnen diese oder jene Pflanze ausgebuddelt wird oder treten, weil sie von sich oder einer Pflanze ein Foto machen möchten, in die Beete. Solcherart Benehmen scheint um sich zu greifen. Dieser Tage las ich in der Zeitung, dass die Besucher der Blumenschau Keukenhof bei Amsterdam für ein gutes Fotomotiv nur noch mit Absperrkordeln aus den Blumen herauszuhalten wären. Man denke sogar schon über Wassergräben als Trennlinie nach.
Nun möchte ich an dieser Stelle überhaupt keine Gräben aufmachen. Der Großteil der Besucher, denen die Gärtner am nächsten Wochenende begegnen werden, weiß sich richtig zu verhalten. Die Gäste wissen das Angebot der Offenen Gärten zu schätzen. Freuen sich, über fremde Gartenzäune schauen zu dürfen. Genießen den Aufenthalt in den Garten-Wohnzimmern anderer Leute. Wissen zu schätzen, dass sie durch deren Gärten geführt oder Fragen ausgiebig beantwortet werden.
Die Gastgeber ihrerseits hoffen darauf, dass die Spreu den Weizen nicht verdirbt. Sie wollen sich nämlich auch in Zukunft mit viel Vor-Freude auf den großen Besuch vorbereiten.
 




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