Startseite Gartencafé Gartenkultur Gartenreisen Angebot für Gruppen Gartenbilder Gartenkolumne in der SVZ Gartenbrief Kontakt / Anfahrt Impressum Datenschutz


Sonntagsgrün Surftipps:

News


Vorfreude auf die Arbeit von morgen


  29.07.2019 - Dieser Tage war die Staudengärtnerin meines Vertrauens zu Besuch. Ihr ästhetisches Empfinden schätze ich sehr. So war der Wunsch gewachsen, dass wir kritischen Auges den ganzen Garten begucken.

 Unzufriedenheiten mit einzelnen Gartensituationen wollte ich in Worte fassen können und also wissen, was hier und da zu tun wäre. Im Austausch, so hoffte ich, würde sich eine To-Do-Liste für den Herbst ergeben. Der Rundgang begann auf dem Hof, den die Rispenhortensie ‘Limelight’ bestimmt. Fast zweieinhalb Meter  ist sie hoch. Ich äußerte die Überlegung, sie deutlich runter schneiden zu wollen. Meine Freundin machte stattdessen den Vorschlag, sie von unten her aufzuasten. So bliebe die doch eigentlich gute Höhe. Der Kerzen-Knöterich kann sich malerisch dazwischen schieben. Alles würde transparenter, leichter. Auch ein paar weniger Funkien würden der Atmosphäre gut tun. Im kleinen Waldgarten verzauberte uns beide das Zusammenspiel von Bergwald-Storchschnabel (Gernaium nodosum), Waldschmiele (Deschampsia cespitosa ‘Goldschleier’) und einem Weißen Lungenkraut (Pulmonaria officinalis ‘Ice Ballet’). Die Wirkung wäre deutlich stärker, machten wir uns klar, wenn die Kombination neben den hier sehr präsenten Ballhortensien (Hydrangea aborescens ‘Annabelle’) häufiger vorkommt. Auch hier müssten dafür Funkien mit ihren massig wirkenden Blättern weichen. Neben dem Glashaus gefällt mir das Zusammenspiel von Hortensien und dem in Form geschnittenen Buchs. Nur runde Formen allerdings – das wirkt auch langweilig. Wie hier etwas Abwechslung reinbringen, ohne dass der Blick in den Garten versperrt wird? Auf der Suche nach einer Lösung fiel uns das grazile Hohe Pfeifengras ‘Transparent’ ein. Das habe ich schon in meinem Vorgarten. Ich  muss also nur einen Ableger davon nehmen. Zu mächtig gemacht hat sich auf den beiden großen Staudenbeeten außerdem der Kandelaberehrenpreis ‘Lavendelturm’. Hier hatte ich schon vorab überlegt, wo ich ihn dezimieren würde. Mein Vorschlag gefiel der Freundin. Dafür werden wir die vorhandenen Sommer-Phloxe noch ergänzen. ‘Gräfin von Schwerin’ z.B. ist eine wunderschöne und passende Sorte.
Am Ende unseres Rundganges hatte ich eine ganze Menge Notizen – Veränderungen, die ich vornehmen möchte. Jeder Nicht-Gärtner würde angesichts der damit verbundenen Arbeit vielleicht stöhnen. Die Gärtnerin allerdings ist in Vorfreude. Ihr Refugium könnte noch schöner werden!
 




Weitere News:
» Weniger Funkien, mehr Luftigkeit!
» Gemeinsam im Arbeits-Flow
» Walnuss, Ahorn, Ulme und Haselnuss
» Für jeden eine Kanne Wasser
» Kein (Ernte-)Jahr gleicht dem Anderen

 

Sonntagsgrün  |  Beate Schöttke-Penke  |  Alte Dorfstraße 5  |  19069 Drispeth  |  Telefon: 03867-6508  |  E-Mail: info@sonntagsgruen.de