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Ein tolles Buch fürs Blütenreich


  01.11.2019 - Wenn es nach dieser Saison ein Gartenbuch ins Urlaubgepäck schafft, dann zeigt das wohl: Die Gärtnerin kann so leicht nicht genug bekommen! In diesem Fall erwies sich die Mitnahme der Neuerscheinung von Katrin Lugerbauer „Blütenreich“ als Glücksgriff.

 Bei sommerlichen Temperaturen und das Mittelmeer im Blick groovte ich mich ein auf den Gartenherbst. Denn nachdem sich die Autorin in ihren ersten beiden Büchern der Gestaltung von blütenreichen Beeten rund ums Jahr oder Schattenstauden angenommen hatte, geht es in ihrem dritten nun um „Ausdauernde und außergewöhnliche Gestaltungsideen mit Blumenzwiebeln und Stauden“. Da ich seit Jahren alljährlich Dutzende, wenn nicht gar Hunderte Blumenzwiebeln in meiner Erde versenke und mit ähnlichen Problemen wie andere Gartenbesitzer konfrontiert bin, auf die ich oft keine Antwort habe, erhoffte ich mir Aufklärung und nicht zuletzt auch Anregung, was wo wie am besten gepflanzt werden kann und wie Blumenzwiebeln dauerhaft im Garten gehalten werden können.
Nach dem Lesen des Buches fühle ich mich rundum gut informiert. Nach dem Einstieg in die Welt von Blumenzwiebeln und Stauden gibt Katrin Lugerbauer einen umfassenden Überblick über Zwiebelblüher fürs ganze Jahr. Immer sind ihre Texte und die von ihr stammenden – im Übrigen wie immer sehr schönen – Fotos gespickt mit vielen Beispielen und Sortennamen, die die Praktikerin verraten. Dazu kommt ein Schreibstil, der einen unaufgeregt und sicher durch das Thema führt. Ähnlich wie in den früheren Büchern folgen den Einleitungskapiteln Kombinationsmöglichkeiten für jeden Garten, in denen Katrin Lugerbauer konkrete Tipps für alle Beetsituationen gibt. Meistens stammen die aus ihrem eigenen Garten in Oberösterreich, manchmal aber auch aus Schaugärten oder von Gartenschauen. Vor allem dieser Abschnitt ist eine Fundgrube an Anregungen.
Zum Abschluss des Buches gibt es Tipps zu Pflege, Düngung und Vermehrung und hier habe ich gelernt, dass vor allem das fehlende, vor allem nicht zielgerichtete Düngen Schuld daran ist, dass Blumenzwiebeln nur noch Blattmasse bilden, aber nicht mehr blühen. Die Tipps der Praktikerin reichen so weit, dass Arbeitsabläufe im Garten überdacht werden sollen, denn das Austreiben der frühesten Frühlingszwiebeln in den Beeten geht schon jetzt los, während ein paar Tulpenzwiebeln noch darauf warten, in die Erde gebracht zu werden.
 




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