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Kein (Ernte-)Jahr gleicht dem Anderen


  01.11.2019 - Unter Gärtnern gilt der Spruch: Kein Jahr ist wie das Andere! Egal ob Wetterabfolge, Blühzeiten von Blumen, Ernteergebnisse – Gärtner haben oft das Gefühl, all dies genauso ein erstes Mal zu erleben. Und nicht wenige Gespräche kreisen denn auch darum.

Nach diesem Sommer sind wir uns sicher, so heiß und trocken wie in den letzten beiden Jahren war es noch nie. Über Wochen war gar nicht daran zu denken, irgendeinen gestalterischen Handgriff im Garten auszuführen. Gärtnern bestand aus Gießen, Gießen und noch mal Gießen. Wer blühende Beete hatte, war sich der Bewunderung sicher. Wer einen grünen Rasen vorweisen konnte, ebenso. Viele Gespräche kreisten um die Frage: Ist das noch das Wetter oder schon der Klimawandel?
Nun ist der Sommer vorbei. Gefühlt von einem Tag auf den Anderen hat sich der Herbst eingestellt. Die Gärtnerin freut sich aufs Tätigsein in ihren Beeten. So manche Veränderung soll endlich in die Tat umgesetzt werden. Anders als ein Jahr zuvor gibt es kaum Obst zu ernten. Bogen sich im letzten Jahr Äpfel- und Birnenbäume unter der Last der Früchte, so ist die Ernte in diesem Jahr sehr, sehr übersichtlich. Die Bekannte aus der Stadt schreibt, dass sie 196 Liter Saft hat machen lassen. Wir werden, das ist sicher, uns in diesem Jahr darum nicht kümmern müssen. Zur Obstblüte im Frühjahr war der Frost über die Bäume gegangen. Da tröstet es ein wenig, dass der Saft vom Vorjahr und der 2018 er Likör noch nicht ausgetrunken ist.
Ein Rundgang im Garten ergibt, dass auch der Zierapfel kaum Früchte trägt. Die Amseln werden im Winter das Nachsehen haben. Dafür liegen unter den Haselnusssträuchern die Früchte bodendeckend dicht. Wer soll die alle aufheben, fragen wir uns und hoffen auf den Schwiegervater, der in der Urlaubs-Zeit unser Haus hüten wird. Das Aufsammeln von Haselnüssen war schon immer eine Lieblingsbeschäftigung von ihm. Auch der Wallnuss-Baum, so denken wir uns, wird in den nächsten Wochen zu beernten sein. Die Haushüter-Eltern werden entsprechend instruiert. Doch dann fegt Sturm Mortimer übers Land. Im Laufe einer Nacht, so scheint es, sind sämtliche Wallnüsse vom Baum gepurzelt. Haben wir das so schon mal erlebt, fragen wir uns und erinnern all die Jahre, in denen sich das Nüsse sammeln und Blätterfegen über Wochen hinzog. Nun starten wir einen Großeinsatz und konstatieren: Auch kein Ernte-Jahr gleicht dem anderen!
 




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