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Weniger Funkien, mehr Luftigkeit!


  18.11.2019 - Vor ein paar Wochen besuchte ich in der niederländischen Region rund um Groningen ein paar Gräsergärten. Nun bin ich kein Mensch, der nach jedem Besuch in einem fremden Garten überlegt, wie er den eigenen umgestaltet. Doch die Gräsergärten mit ihrer Leichtigkeit, ihrer Luftigkeit hinterließen einen starken Eindruck.

Vor allem nach dem Besuch des Jakobstuin von Jaap de Vries stand für mich fest: Auch in meinem Refugium will ich mehr Leichtigkeit wagen!
Doch wie das umsetzen? Nach einer Bestandsaufnahme und Beratung einer Fachfrau sah ich klarer. Der Gamander unter der Kastanie, dem die schwierigen Bedingungen überhaupt nichts auszumachen schienen und der sich über die Maßen breit gemacht hatte, wurde ersetzt durch mehrere Exemplare des Atlas-Schwingel, der mit seinen graugrünen, sehr schmalen Blättern auch im Winter noch schön aussieht. Auf dem Hofbeet hatte eine hellgrüne Funkie mit helllila Blüten, die erst spät im Jahr erscheinen, große Bestände gebildet. Deren flächige Blätter wurden nun gegen einen Storchschnabel, den es auf dem Beet schon gibt, und das Japan-Goldbandgras (Hakonechloa macra ‘Aureola’) ausgetauscht. Der geteilte Storchschnabel steuert zur Luftigkeit kleine lila Blüten bei. Die goldbunt gestreiften Blattschöpfe des Zweiteren dagegen sehen mit ihrem überhängenden Wuchs und der rötlich getönten Färbung jetzt im Herbst rund ums Jahr gut aus. Unter dem großen Kirschbaum hatte mir in diesem Jahr die Kombination des Bergwald-Storchschnabel (Geranium nodosum) mit der Waldschmiele (Deschampsia cespitosa ‘Goldschleier’) gut gefallen. Die feinen, eher zurückhaltenden Geranium-Blüten und die goldgelben Blüten des Grases ergaben über Wochen ein naturhaftes, fließendes Gartenbild, das die großen Blüten der Schneeballhortensie (Hydrangea aborescens ‘Annabelle’) wunderbar ergänzten. Auch hier wurden deshalb quadratmetergroße Funkienpflanzen heraus genommen. Auf der Fläche unter der Kirsche waren vier verschiedene Sorten Funkien in großen Exemplaren vertreten. Das waren entschieden zu viele. Sie begannen, das ganze Beet langweilig zu machen. Stattdessen pflanzte ich nun bestimmt an zehn, zwölf Stellen die Kombination von Bergwald-Storchschnabel und Waldschmiele. Auf diese Weise, so hoffe ich, wird mein Wunsch nach mehr Leichtigkeit, mehr Luftigkeit Wirklichkeit werden!
 




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