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Vielfalt macht den Reichtum


  10.12.2019 - Meine Erfahrung ist: Wer Gärten liebt, kommt an Gartenbüchern nicht vorbei!

Ich kenne Gärtnerinnen, die nennen so viele Bücher ihr Eigen, dass sie damit Räume füllen können. In der Regel sind es aber mindestens ein paar Regale. Nun gibt es ja solche und solche Gartenbücher, warum denn auch die Frage nach dem Lieblings-Gartenbuch schwer zu beantworten ist. Mag ich die Biographie von Karl Förster, der so viel für die Staudenwelt getan hat und von den Deutschen doch nicht so verehrt und geehrt wird, wie es ihm zustehen würde, am liebsten? Sind es die Bücher von Katrin Lugerbauer, einer jungen Österreicherin, Lehrerin und Praktikerin, aus denen man so viel lernt für das eigene Gärtnern? Oder ist es der Gartenreiseführer über die Normandie, der mir aufzeigt, welche Gärten ich bei meiner ersehnten Normandie-Reise besuchen sollte? Ich werde mich hier nicht festlegen. Warum auch? Die Vielfalt macht den Reichtum. Darum möchte ich an dieser Stelle auch ein Buch empfehlen, das im engeren Sinne gar nicht zu den Gartenbüchern gehört.
In dem Buch „Überwältigende Blüten“ von Rosie Sanders wird nämlich das Schaffen der englischen Blumenmalerin mit eindrucksvollen Bildern vorgestellt. In einem Vorwort erläutert die Künstlerin, die bereits mit fünf Goldmedaillen der Royal Horticultural Society und diversen weiteren Preisen ausgezeichnet worden ist, ihren Weg von der Blume zum Bild, den sie jedes Mal wieder neu sucht. Dr. Andreas Honegger, langjähriger Redakteur der Neuen Zürcher Zeitung, heute Kolumnist, Buchautor und selbst leidenschaftlicher Gärtner, beschreibt dann in seiner Einleitung und mehreren Texten, was an den wandfüllenden Bildern von Rosie Sanders so fasziniert. Mit ihrer zeitraubenden, geduldigen Arbeit des genauen Hinschauens und des überdeutlichen, pointierten aufs-Papier-bringens, so schwärmt er, schaffe die Künstlerin  Dreidimensionalität, quasi Pflanzenarchitektur. Blumenfarben leuchteten wie die Farben von Glasfenstern gotischer Kathedralen. Eine stille Dramatik des Werdens und Vergehens entstände.
Guten Gewissens kann ich Ihnen in diesen Vorweihnachtstagen dieses Buch ans Herz legen. Schenken Sie es Anderen. Oder einfach sich selbst. Wer gärtnert und sich in diesen dunklen Wintertagen durch das Buch blättert, dem geht es anschließend besser. Versprochen!
 




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