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Die Kolumne "Wenn ich in den Beeten hocke"
von  Beate Schöttke-Penke finden Sie immer
sonnabends in der Schweriner Volkszeitung.

 

Im Winter den Garten gießen?


  vom 11.02.2020 - Beobachter meines gärtnerischen Tuns wären in den letzten Tagen bestimmt irritiert gewesen. Eifrig lief ich nämlich durch unseren Garten und bedachte viele Stellen in den Staudenbeeten mit einer Gabe aus der Gießkanne.

Und das, obwohl es doch in den Tagen zuvor reichlich geregnet hatte. Ich gebe zu, im Winter den Garten gießen, das habe ich zum ersten Mal getan. Katrin Lugerbauer mit ihrem letzten Buch „Blumenreich“, in dem es um die Gestaltung des Gartens mit schönen Blumenzwiebeln geht, ist schuld daran. In ihrem Kapitel „Pflege, Düngung und Vermehrung“ nämlich betont die praktizierende Gärtnerin, dass selbst pflegeleichte Zwiebelpflanzen nicht ohne Zufuhr von Nährstoffen auskommen. Nun bin ich in meinem Gärtnerinnenleben schon öfters gefragt worden, warum denn die einst so prächtigen Tulpen nicht mehr blühen? Eine Frage, auf die ich nicht so recht eine Antwort wusste. Daher will ich es mit dem Dünge-Management von Katrin Lugerbauer versuchen und schauen, welchen Erfolg ich habe. Diese streut zur Verbesserung der Bodenstruktur regelmäßig Organischen Dünger auf dicht bewachsene Beete. Zum einen kommt reifer Kompost in dünnen Schichten darauf. Ergänzend verwendet sie Hornspäne oder besser noch rascher wirksames Hornmehl. Schattenbeete werden darüber hinaus mit Lauberde versorgt, die durch das Ablagern alten Laubes leicht selbst gewonnen werden kann. All diese organischen Dünger liefern zwar Nährstoffe. Doch bevor diese von den Pflanzen aufgenommen werden können, müssen sie in pflanzenverfügbarer Form vorliegen, sprich von Mikroorganismen verarbeitet werden. Für diesen Vorgang wiederum braucht es warme Temperaturen und so ist schwer zu kalkulieren, wann die Düngewirkung für die Pflanzen einsetzt. Aus diesem Grund empfiehlt die Buchautorin die gezielte Düngung beispielsweise von dichten Schneeglöckchenbeständen, blühfaulen Narzissenhorsten oder schon sehr alten Zierlauch-Gruppen mit einem Mineralischen Dünger in Form z.B. von Blaukorn, der mit seinem Anteilen an Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K) punktgenau eingesetzt werden kann. Nun bin ich als naturfreundliche Gärtnerin nicht unbedingt ein Freund von Mineralischen Düngern. In diesem Fall allerdings hat mich die Argumentation von Katrin Lugerbauer überzeugt. Statt neue Zwiebeln zu kaufen, die alten hegen und pflegen. Das ist ja auch keine schlechte Option!

 

Archiv dieser Saison


Die Poesie ins Leben einladen

30.01.2020 - Meine Freundin S. und Ihr Mann sind nicht nur Garten- sondern auch Vogelfreunde. In ihrem Refugium südlich von Schwerin gibt es zahlreiche Nistmöglichkeiten für die kleinen Flieger.

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Per Knopfdruck durch Amerika

30.01.2020 - Mir geht es in diesen Tagen wie vielen Gartenfreunden: Eine Gartensendung im Fernsehen anschauen und schon bin ich glücklich! Während andere Schokolade brauchen, um ihren Serotoninspiegel in die Höhe zu treiben, reicht bei mir ein Knopfdruck.

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Von Hamamelis, die verzaubern

22.01.2020 - Ach, jetzt schreibt sie wieder über ihre Zaubernuss, werden sie sich möglicherweise denken, wenn sie diese Zeilen lesen. Hamamelis mit ihren fadenartigen Blüten sind aber am Beginn des Gartenjahres einfach zu schön, als das man darüber keine Worte verliert.

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Es wird durchgeerntet

15.01.2020 - Die ersten Schneeglöckchen schieben sich aus dem Boden, die Zaubernuss öffnet ihre Blüten. In unserem Garten wird aber nicht nur durchgeblüht.

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Ein Garten ist wie eine Reise

03.01.2020 - In der Adventszeit waren wir in Stettin. Die polnische Stadt an der Oder unmittelbar an der Grenze zu unserem Bundesland macht es Touristen einfach, sie zu erkunden.

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Die Kolumnen aus 2019 finden Sie hier.

Die Kolumnen aus 2018 finden Sie hier.

Die Kolumnen aus 2017 finden Sie hier.

 

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